Galerie der Abschlussarbeiten / Gallery of Graduation Works
Das dreijährige Grundstudium an der neueKUNSTschule Basel fand seinen Höhepunkt und Abschluss in einer gemeinsamen Werkschau. Am Ende ihrer Ausbildung präsentierten die Studierenden ihre Arbeiten in einer großen Kollektivausstellung direkt in den Räumen der Schule.
Dieses digitale Archiv dokumentiert die Vielfalt und die kreative Entwicklung der verschiedenen Jahrgänge. Wählen Sie unten ein Abschlussjahr, um einen Einblick in die Ausstellungen und die Werke unserer Absolventinnen und Absolventen zu erhalten.
Galerie Malerei und Illustration
Das Diplomjahr (4. Abschlussjahr)
Nach dem erfolgreichen Grundstudium folgte das vierte Jahr zur Erlangung des Diploms in den Fachrichtungen Malerei oder Illustration. Die zentrale Anforderung des Diplomjahres bestand darin, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen: Die Studierenden mussten – entweder allein oder im Kollektiv – eine eigene Ausstellung außerhalb der Schule organisieren, kuratieren und ihre Arbeiten öffentlich präsentieren.
Hier finden Sie die Dokumentation dieser eigenständigen Diplomprojekte, geordnet nach Jahrgängen und Fachbereichen.
Da diese Ausstellungen an verschiedenen Orten stattfanden (und nicht nur in der Schule in Basel), ist es für das Archiv besonders spannend, folgende Details zu den Bildern zu speichern, sofern sie noch auffindbar sind:
- Ort der Ausstellung: (z. B.
- Art der Ausstellung: Einzelausstellung (
- Flyer / Plakate: Da die Studierenden die Ausstellungen selbst organisieren mussten, gehörten oft auch eigene Plakate oder Einladungskarten dazu. Diese sind wunderbare Zeitzeugnisse für das Archiv!
Seminare, Vorträge & Kultureller Dialog
Pfingstfestspiele
Konzertreihe
Wie sollte eine zukunftsorientierte Kunstausbildung aussehen?
Einleitung (Zvi Szirs Text)
Mit dem Beginn des Jahres 1997 wurde ich, Zvi Szir, wiederholt und von verschiedener Seite mit der Frage konfrontiert, ob es ein Studium geben könnte, in dem komplexe Grundlagen der Malerei gelehrt und vermittelt werden könnten. Daraus resultierte, dass ich anfing, folgende Fragen zu bewegen: „Wie sollte eine zukunftsorientierte Kunstausbildung aussehen, wenn sie ganz anderen Grundvoraussetzungen, Paradigmen, folgt, als jenen, die im Spätkapitalismus mit seiner einhergehenden Kulturindustrie gründen? Was würde es für die Malerei bedeuten, wenn das Vermitteln von künstlerischen Grundlagen einherginge mit einem Studium, das ein umfassenderes Welt-und Menschenbild eröffnet? Wie sollte ein Kunststudium aussehen, wenn der Mensch mehr ist als das höchste Tier in einer Evolutionsreihe? Was würde es für die zeitgenössische Kunst bedeuten, wenn der Mensch mehr ist als ein mit Vernunft begabter Körper? Was könnte es für den schaffenden Künstler, die schaffende Künstlerin bedeuten, wenn die wahrnehmbare materielle Welt nur ein Teil der Wirklichkeit ist? Ist es möglich, die Grenzen des Sichtbaren zu erweitern, um auch das Unsichtbare zu erforschen, ihm mit unserem Denken und Fühlen zu begegnen? Und wenn ja, was wird es für unser Kunstschaffen bedeuten? Es war eine enorme Herausforderung und zugleich eine Aufgabe, die für mich und meine Mitbegründerin Julitta Lea Krebs in diesem Moment bedeutsamer wurde, als die Entwicklung unserer eigenen künstlerischen Karrieren. Dieser Arbeit widmeten wir uns dann für die nächsten 25 Jahren.
Die Ausbildung an der neueKUNSTschule hat das Entfalten und Aufbauen von künstlerischen Fähigkeiten zum Ziel
Um die künstlerischen Fähigkeiten in eine zukunftsorientierte Entwicklungsbahn zu bringen, bedarf es eines sorgfältigen Übungsweges und eines intensiven Studiums der Entwicklung der Kunst und des Menschen. So werden die Inhalte, auf die wir das Schwergewicht legen, immer von zwei Seiten angegangen: das Üben und das Studium, das Erleben und Erlangen im Tun und das Eröffnen und Erkennen im Denken.
Julitta Lea Krebs und ich haben uns auf die Ausbildung von Malern und Malerinnen konzentrierten, weil das ein überschaubarer und entsprechender Rahmen für den Umfang unserer Arbeit war .
Ab Januar 1998 unterrichteten wir Studierende, zunächst in drei, dann in vierjährigen Vollzeitstudien, in denen wir gleichzeitig die Bedeutung eines Paradigmenwechsels entwickelten und erforschten.
Der sich dabei herausbildende Studienweg lässt sich in drei Hauptelemente unterteilen. Um diese zu skizzieren, nachfolgend die zentralen Fragen: Wie kann ich mich dem Nichtsinnlichen nähern - die Aspekte des Realen durchdenken und erforschen, die unter Begriffen wie Leben, Seele, Geist begraben sind? Wie kann ich die Fähigkeiten entwickeln, die ich im Malen und Zeichnen brauche, und zwar auf eine Weise, die mit diesen Gedanken im Einklang stehen? Wie kann ich Sensibilität für die Elemente der Malerei, Linie, Fläche, Form, Farbe, Figur, Raum, Komposition, Erzählung usw. entwickeln, und zwar so, dass sie nicht mehr als formale Elemente erfahren werden, sondern als wirkende Wirklichkeiten, als Ereignisse, die sich in uns als Schöpfer und Beobachter abspielen?
Unser Studienweg & Die Diplome
Um diese zukunftsorientierten Fähigkeiten in eine konkrete Entwicklungsbahn zu bringen, hat sich an der neueKUNSTschule über 25 Jahre hinweg ein strukturierter, aufeinander aufbauender Studienweg etabliert:
Grundlagendiplom: Ein 3-jähriges Vollstudium in Kunst, Malerei und Anthroposophie – das Fundament, um das Erkennen im Denken und das Erlangen im Tun zu verbinden. Fachdiplom in Malerei: Ein 1-jähriges Aufbaustudium zur Vertiefung der malerischen Fähigkeiten und der eigenen künstlerischen Wirklichkeit. Fachdiplom in Buchillustration: Ein 1-jähriges Aufbaustudium, das sich der visuellen Erzählung und dem Zusammenspiel von Linie, Form und Raum widmet. Pädagogischer Abschluss: In Zusammenarbeit mit der Akademie für anthroposophische Pädagogik (AfaP) für die Brücke zur pädagogischen Praxis.
Schulleitung & Gründer:in
Julitta Lea Krebs, Mitbegründerin, Schulleitung & Dozentin für Malerei und Kunstgeschichte
Pädagogische Ausbildung. Akademisches Jahr: Institut per l'arte e il restauro, Florenz. Malfachklasse Franz Fedier, Schule für Gestaltung, Basel.
Unterrichten von Gruppen in eigenem Atelier. Kunsttherapeutische Ausbildung: Institut für Gestaltende Therapie, Zürich. Allgemeines Anthroposophisches Studienjahr am Goetheanum
Zvi Szir, Mitbegründer, Schulleitung & Dozent für Malerei, Anthroposophie, Kunstgeschichte
Photographiestudium in Caracas, Venezuela, Kunststudium in Tel-hai, Israel, Freie künstlerische Ausstellungen wie auch journalistische und schriftstellerische Tätigkeit. Allgemeines Anthroposophisches Studienjahr am Goetheanum, Malunterricht im Studienjahr.
Website: https://www.zvi-szir.com/
Weitere Dozenten:innen
NN
NN
NN
Barabar Heidi Maurer, Sekretariat
Etnologie und Philosophie, 6 Semester, Universität Zürich, Sozialpädagogik, 4 Semester, FHS Oerlikon, Zürich Betreuerin im Wohnheim Morgentau, Wetzikon, Vollzeitstudium an der neueKUNSTschule Basel mit Fachdiplom Malerei. Seit 2012 selbständige Kunstschaffende in Basel. Seit Januar 2014 Mitarbeit im Sekretariat.